Hortensien, Lavendel und Rosen gehören zu den beliebtesten Blühpflanzen für Kübel. Alle drei wachsen gut im Topf, haben aber ganz unterschiedliche Wünsche. Die Hortensie will viel Wasser, der Lavendel möglichst wenig, die Rose vor allem Tiefe. Hier der schnelle Überblick.

Hortensie Lavendel Rose
Standort Halbschatten, keine pralle Mittagssonne volle Sonne Sonne, mindestens 5 Stunden am Tag
Erde Hortensien- oder Rhododendronerde, leicht sauer mager, mit Sand oder Kies gemischt nährstoffreiche Rosenerde
Gießen viel, am besten kalkfreies Regenwasser sparsam, keine Staunässe regelmäßig, Blätter trocken lassen
Topf groß und breit durchlässig, gern mit Abfluss hoch, weil Rosen tief wurzeln

Hortensien im Topf

Der Name sagt es schon: Hydrangea bedeutet „Wasserschürferin". Hortensien trinken viel, an heißen Tagen auch zweimal. Ein Topf mit Wasserspeicher erleichtert die Pflege enorm. Gießen Sie möglichst mit Regenwasser, denn Kalk mag die Hortensie nicht. Bauernhortensien bilden ihre Knospen schon im Herbst – schneiden Sie sie deshalb im Herbst nicht zurück und schützen Sie sie im Winter vor starkem Frost.

Lavendel im Topf

Lavendel stammt aus kargen Mittelmeerregionen. Er liebt Sonne und Trockenheit und verzeiht vor allem eines nicht: nasse Wurzeln. Mischen Sie Sand oder feinen Kies unter die Erde und legen Sie unten eine Drainageschicht ein. Ideal ist ein Topf, aus dem überschüssiges Wasser ablaufen kann. Nach der Blüte schneiden Sie ihn um etwa ein Drittel zurück, dann bleibt er kompakt.

Rosen im Kübel

Rosen bilden lange Pfahlwurzeln. Ein flacher Topf reicht deshalb nicht, sie brauchen Höhe. Besonders gut eignen sich Zwerg-, Patio- und kleine Strauchrosen. Düngen Sie von Frühjahr bis Juli, danach nicht mehr, damit die Triebe vor dem Winter ausreifen. Im Winter den Kübel einpacken und die Veredelungsstelle mit Erde anhäufeln.

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